Sonntag, 18. August 2019

Thread "CVP - Was ist da los? "

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Re: wie manipulationen zu verhindern sind * Bewertung

erst einmal: ich habe mich unklar ausgedrueckt. ich meinte prozentpunkte, nicht prozente, also +/- 0,5 %-punkte. eine spanne von 0,2 ex waere sicherlich zu klein.

zurueck zur gestrigen manipulation:
nachdem ich betroffenen trades incl. der dazu gehoerigen user kontrolliert habe, kann ich nur festhalten, es gibt derzeit keine verdachtsmomente gegen die fuehrenden im ranking.

nichtsdestotrotz werden am ende des spiels oder auch vorher alle noch einmal intensivst ueberprueft.

zum overcommit:
die manipulation begann gestern nacht nicht bei der cvp, sondern bei den gruenen.
dort wurde sie aber nach kurzer zeit wieder abgebrochen, vermutlich, weil bei dieser aktie zu viele kauf- und verkauforder mit hohen stueckzahlen standen. woraus man sieht: das prinzip overcommit funktioniert. und verbirbt so manchem manipulator seinen oder ihren spaß!


Re: wie manipulationen zu verhindern sind * Bewertung

> zum overcommit:
> die manipulation begann gestern nacht nicht bei der cvp, sondern bei den
> gruenen.
> dort wurde sie aber nach kurzer zeit wieder abgebrochen, vermutlich, weil
> bei dieser aktie zu viele kauf- und verkauforder mit hohen stueckzahlen
> standen. woraus man sieht: das prinzip overcommit funktioniert. und verbirbt
> so manchem manipulator seinen oder ihren spaß!

Die Gruenen haben das wohl etwas uebertrieben, mit den Verkaufs- und Kauforder, die den Kurs stabilisieren sollen. ; )

Gruene 11.38 11.39 11.40 11.40 11.41 11.42 11.43
______303__7703___1___400_20566_21480_9109

Und weiter unten gabs uebrigens auch ueber 10000 Kauforder.

Jedoch denke ich, dass auch bei den anderen Parteien die Handelslust etwas verflogen ist.
Bin echt gespannt, wie sich das in den kommenden Tagen entwickelt.

Re: wie manipulationen zu verhindern sind * Bewertung

> > zum overcommit:
> > die manipulation begann gestern nacht nicht bei der cvp, sondern bei den
>
> > gruenen.
> > dort wurde sie aber nach kurzer zeit wieder abgebrochen, vermutlich, weil
>
> > bei dieser aktie zu viele kauf- und verkauforder mit hohen stueckzahlen
> > standen. woraus man sieht: das prinzip overcommit funktioniert. und
> verbirbt
> > so manchem manipulator seinen oder ihren spaß!
>
> Die Gruenen haben das wohl etwas uebertrieben, mit den Verkaufs- und
> Kauforder, die den Kurs stabilisieren sollen. ; )
>
> Gruene 11.38 11.39 11.40 11.40 11.41 11.42 11.43
> ______303__7703___1___400_20566_21480_9109
>
> Und weiter unten gabs uebrigens auch ueber 10000 Kauforder.
>
> Jedoch denke ich, dass auch bei den anderen Parteien die Handelslust etwas
> verflogen ist.
> Bin echt gespannt, wie sich das in den kommenden Tagen entwickelt.

Richtig. Bis jetzt (22.9.2007, 11:00) gab es bei den Gruenen die wenigsten Transaktionen (ca. 500). Sonst war es umgekehrt, in den letzten zwei Wochen wurden die Gruenen oft am meisten gehandelt.

Bei Overcommits in solch engen Grenzen sind nur noch minime Gewinnmargen realisierbar. Etwas weitere Grenzen waeren sinnvoller, um den nicht den Handel zu unterdruecken und trotzdem ein Mittel gegen Missbraeuche zu haben. Am besten waere, wenn die Bank selber solche Grenzen, die mit dem aktuellen Kurs mitlaufen wuerden, mit Overcommits fuer jede Partei setzen wuerde. D.h. Ruecknahme von Aktien, wenn jemand tief abstossen moechte, und Ausgabe, wenn jemand hoch kaufen moechte. Das waere dann wie ein Daempfungsglied, das Resonanzkatastrophen (um eine physikalische Analogie zu bemuehen) brechen wuerde.

(P.S. habe gemerkt, dass das mit den mitlaufenden Grenzen nur funktioniert, wenn der aktuelle Kurs fuer die Berechnung der Grenzen fuer eine bestimmte Dauer fixiert wird, z.B. einmal taeglich.

Vorschlag fuer eine Begrenzungsformel fuer die mitlaufenden Grenzen:

Grenze oben/unten = aktueller Kurs * (1 +/- f) (+ oben, - unten)

f = 0.02
aktueller Kurs fuer die Formel wird jeweils 12:00 Uhr taeglich bestimmt

D.h. die Anderen waeren mit einem aktuellen Kurs von 10.72 innerhalb von Grenzen von 10.49 und 10.91 handelbar, sonst wirken Overcommits der Bank
SVP waere mit einem aktuellen Kurs von 25.35 innerhalb von Grenzen 24.84 und 25.86 handelbar, sonst wirken Overcommits der Bank

D.h. die maximale Gewinn/Verlustmarge pro Handel ist 2*f, also 4%
)

Re: wie manipulationen zu verhindern sind * Bewertung

Grundsaetzlich finde ich deinen Vorschlag lobenswert.
Doch ist dies eben von der Fairness her auch wieder nicht moeglich. Die Bank (WBT) darf nicht direkt in den Handel eingreifen, sondern nur Manipulationen verhindern.
Wuerde sie selber Aktien kaufen oder verkaufen, waere das ebenfalls eine Manipulation, respektive eher eine Verletzung der Spielregeln.

Jedoch darf ja jeder Mitspieler die Kauf- und Verkauforder nach deinem System so in den Markt stellen.
Ich persoenlich finde jedoch sogar deine Limiten noch zu eng. Ich wuerde auf mindestens 10%, statt auf deine 4% gehen.

Schliesslich muesste ja jeder Neueinsteiger die Chance haben, sein gesamtes Kapital in seine gewuenschte Parteiaktie investieren zu koennen.
Ein solcher einmaliger Einkauf im grossen Stil gehoert ebenfalls zum Spiel. Problematisch wird es ja erst, wenn dies ganze Gruppen tun, respektive jemand sein Kapital total verheizt. Ich gehe da jetzt nicht weiter darauf ein...

Re: wie manipulationen zu verhindern sind * Bewertung

Sie haben recht. Wenn man beruecksichtigen will, dass die Summe der Parteigewichte immer ca. 100 sein sollte, sollte die Bank nur ueber Buendelkaeufe und -verkaeufe mit der Boerse interagieren, sonst schafft sie Ungleichgewichte bei der Parteiverteilung.

Man muesste mal berechnen, wenn bereits eine grosse Menge Aktien bzw. Geld im System (d.h. bei den Haendlern) ist, wie gross die Overcommitmengen der Bank an den Grenzen sein duerfen, damit es nicht zu einer spuerbaren Verschiebung der Verhaeltnisse kommt, wenn jemand Amok laeuft oder ein Neueinsteiger einen Grosseinkauf taetigt. Evtl. lassen sich solche Verschiebungen aber auch kompensieren, indem man den Kurs der nicht betroffenen Parteien leicht korrigiert.

Die Groesse von f kann man sehr wohl diskutieren. Ich habe einen Wert vorgeschlagen, der nach meiner Meinung zu starke Missbraeuche (und auch extreme Kursstuerze oder -anstiege) eindaemmen wuerde.

Mit z.B. f = 0.05 waeren die Grenzen fuer CVP: (aktueller Kurs 15.80)

obere Grenze 16.59 (Overcommits der Bank greifen dann)
untere Grenze 15.01 (Overcommits der Bank greifen dann)

Diese Daempfung ist m.E. zu schwach und koennte Kapriolen, wie sie vorletzte Nacht bei der CVP stattgefunden haben (da haben die Kurse ja meistens zwischen 15.10 und 16.50 geschwankt), nicht verhindern.

Wie gesagt, die Bank wuerde nur an den festgelegten Grenzen handeln. Diese veraendern sich taeglich mit dem aktuellen Kurs. Es ist es allen freigestellt, auch ausserhalb der Grenzen Orders zu platzieren. Je nachdem, wie sich der Kurs entwickelt, sind diese Orders dann ploetzlich innerhalb der Grenzen.

Eine ganz andere Moeglichkeit, um Missbraeuche zu verhindern, waere ein Rollback der betroffenen Transaktionen, wenn groessere Schwankungen auftreten. Ich nehme an, die Datenbankprotokolle waeren dazu vorhanden und koennten ausgewertet werden. Allerdings haetten ich und andere, die vor zwei Naechten von den CVP-Kapriolen profitiert haben und zufaellig zur rechten Zeit dabei waren, an einem Rollback nicht so Freude.

Grundsaetzlich habe ich immer ein paar extrem tiefe Kauforders in der Pipeline, um fuer Kursstuerze, wie sie auch schon bei den Gruenen vorgekommen sind, gewappnet zu sein. Allerdings wird dafuer auch Geld gebunden. Overcommits fuer Orders habe ich nicht aktiviert, ich halte es da wie der Bund mit seiner Ausgabengrenze und behalte damit den UEberblick.

Re: wie manipulationen zu verhindern sind * Bewertung

> > Ich denke auch, dass hier manipuliert wird, und zwar von den
> > Verantwortlichen der Seite, denn es kann nicht korrekt und uebersichtlich
>
> > gehandelt werden.
> > Dies liegt vielleicht aber auch am System, welches nicht wie an der
>
> > richtigen Boerse online und aktuell ist!
> > Wie stellen sich die Betreiber dazu ?
>
> Eine Manipulation der Betreiber, sprich Wahlboersen-team, bezweifle ich
> sehr, bzw. ich bin ueberzeugt, dass dies nicht der Fall ist. Ein
> Amoklaeufer, ich nenne diese treffender Kamikaze, da er innerhalb von kurzer
> Zeit sein komplettes Kapital verspielt, halte ich fuer sehr
> wahrscheinlich.
>
> wert12


Ich komme nicht recht draus!!

Warum sollen die Ersteller der Seite (SRG) Schuld haben???

Re: CVP - Was ist da los? * Bewertung

Wieso?

Re: wie manipulationen zu verhindern sind * Bewertung

> > > Ich denke auch, dass hier manipuliert wird, und zwar von den
> > > Verantwortlichen der Seite, denn es kann nicht korrekt und
> uebersichtlich
> >
> > > gehandelt werden.
> > > Dies liegt vielleicht aber auch am System, welches nicht wie an
> der
> >
> > > richtigen Boerse online und aktuell ist!
> > > Wie stellen sich die Betreiber dazu ?
> >
> > Eine Manipulation der Betreiber, sprich Wahlboersen-team, bezweifle ich
> > sehr, bzw. ich bin ueberzeugt, dass dies nicht der Fall ist. Ein
> > Amoklaeufer, ich nenne diese treffender Kamikaze, da er innerhalb von
> kurzer
> > Zeit sein komplettes Kapital verspielt, halte ich fuer sehr
> > wahrscheinlich.
> >
> > wert12
>
>
> Ich komme nicht recht draus!!
>
> Warum sollen die Ersteller der Seite (SRG) Schuld haben???
>

Ich verstehe deine Frage nicht. Wenn du die vorhergehenden Beitraege gelesen hast, wird dort die Vermutung geaeußert, dass das Wahlboersenteam etwas mit der Manipulation zu tun haben koennte. Darauf bezieht sich mein Beitrag.

Gruß
Wert 12

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